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Burgl's Journal 2/2013

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Rezept Kochen mit

Rezept Kochen mit BURGL’S Gefüllte Kohlrabi mit orientalischem Reis Rezept für 4 Personen Zubereitungszeit ca. 45 Minuten Nährwerte pro Portion: • 3,5 g Fett • 90,0 g Kohlenhydrate • 14,0 g Eiweiß • 6,2 g Ballaststoffe • 462 kcal Tipp: Verwenden Sie Wildreis anstelle des Langkornreis. Dieser ist zwar nicht orientalischer Herkunft, sein kräftiger Geschmack verleiht diesem Gericht aber eine besonders interessante Note. Zutaten 8 kleine Kohlrabi, geschält Salz 1 Zwiebel 80 g Rosinen 8 getrocknete Aprikosen 3 getrocknete Feigen BURGL’S Traubenkernöl Sélection 300 g Langkornreis BURGL’S Kräutersuppe BURGL’S BIO Würzmischung »Africa Style« BURGL’S Helle Soße* 500 ml Milch, 1,5 % Fett 2 EL Petersilie, fein gehackt *Gute Alternative: BURGL’S BIO Helle Soße Zubereitung Jedem Kohlrabi eine ca. 1,5 cm dicke Kappe abschneiden, unteren Teil mit einem kleinen Löffel aushöhlen und in Salzwasser ca. 5 Min. garen. Aus dem Wasser nehmen, kalt abspülen. Zwiebel schälen und fein würfeln, Rosinen, Aprikosen und Feigen ebenfalls klein würfeln. 1 EL BURGL'S Traubenkernöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebelwürfelchen mit dem Langkornreis darin glasig angehen lassen. Das Trockenobst zugeben und mit 600 ml fertiger BURGL'S Suppe ablöschen. Köcheln lassen bis der Reis die Flüssigkeit aufgenommen hat und mit 1 TL BURGL'S BIO Würzmischung »Africa Style« würzen. Kohlrabis damit füllen und die Kappe daraufsetzen, den übrigen Reis warm halten. Weitere 200 ml BURGL'S Suppe in eine ofenfeste Form geben, Kohlrabis hineinsetzen, ca. 10–15 Min. bei 180°C im Ofen erwärmen. In der Zwischenzeit 50 g BURGL'S Helle Soße in die warme Milch einrühren, aufkochen und Petersilie untermischen. Die gefüllten Kohlrabis mit der Soße auf Tellern anrichten. Den übrigen Reis dazu servieren. 08 BURGL’S Journal

Natürliche Ernährung Inulin Guter Ballast Mit der Umstellung auf ausschließlich glutenfreie Produkte bereichert der prebiotische Ballaststoff Inulin die neuen Rezepturen der BURGL’S Suppen und Soßen. > Inulin ist ein natürlicher, »Bifidusbakterien« bekannt, leicht süßlich schmeckender Ballaststoff, welcher aus der Wurzel der Zichorie (Chicorée) extrahiert wird. Das Verfahren zur Gewinnung von Inulin ist dem der Zuckerextraktion aus der Zuckerrübe ähnlich. Inulin kommt aber auch in anderen Gemüsen wie Zwiebel oder Knoblauch vor. Inulin ist ähnlich aufgebaut wie Stärke, die aus vielen Glukose-Bausteinen besteht. Im Gegensatz zu dieser kann Inulin jedoch nicht von den Verdauungsenzymen aufgeschlossen werden. Darum zählt es zu den Ballaststoffen, weil diese im Dünndarm nicht aufgespalten werden können und unverändert den Dickdarm erreichen. Dort dient das Inulin den nützlichen Darmbakterien, auch unter der Bezeichnung als Nahrung und fördert deren Wachstum. Man zählt Inulin deshalb zu den Prebiotika. Es hat einen aktivierenden Einfluss auf die Darmflora. Inulin liefert pro Gramm nur 1 Kalorie und wird auch als Fettersatzstoff eingesetzt, der fettarme Speisen cremiger und schmackhafter macht. Für die leichte Küche Inulin kann als Pulver in Reformhäusern erworben werden und findet hauptsächlich Einsatz in der leichten Küche. Dort lässt sich Inulin u.a. zum Binden von Soßen, zur Zubereitung von kalorien- und fettarmer Eiscreme, zum Verdicken von Cremes und zur Herstellung von ballaststoffreichem und lockerem Gebäck verwenden. Die empfohlene Verzehrmenge von Inulin beträgt bei Erwachsenen 5 Gramm pro Tag. Auch Diabetiker können Inulin unbedenklich verwenden, da es insulinunabhängig ist. Jedoch kann es bei übermäßigem Verzehr bei empfindlichen Personen zu Blähungen führen, bedingt durch die bakterielle Tätigkeit im Darm. Grundsätzlich besteht aber keine Gefahr beim Verzehr inulinhältiger Speisen und Getränke. Es wurde sogar in Studien festgestellt, dass Inulin sich günstig auf den Cholesterinspiegel auswirken und den Immunzustand verbessern kann. Ob es einen direkten Zusammenhang gibt, ist noch nicht ganz erwiesen. BURGL’S Journal 09